Die Finanzkrise schlug in Amerika mit einem Knall zu. Durch zu viele Kredite, die nicht gedeckt bzw. zurück bezahlt wurden, ist es zu einem Ereignis gekommen, was nicht nur die Vereinigten Staaten stark traf, sondern auch über den großen Teich schwappte. Bei uns überlegt man staatliche Unterstützung für einzelne Großbetriebe einzuleiten, Kontrolle der Banken durch den Staat und Konsumgutscheine. Gerade in diesen Zeiten ist das Portemonnaie für Luxusartikel sehr knapp und unter dieser Kategorie fallen auch Comics.
Konsequenzen wurden bei den Comicverlägen schon gezogen. Schon weitaus früher stiegen die US-Hefte enorm in die Höhe. 2.99 $ sind mittlerweile schon normal, teilweise geht der Preis schon auf 3.99 $, was alle Grenzen der Vernunft gesprengt hat. Eine andere Wendung ist, dass man es nicht verleugnen kann, dass die beiden großen Verläge DC und Marvel ein großes Event nach dem anderen in die Veröffentlichung schicken, um die Leser möglichst dazu zu zwingen, weiter Comics zu sammeln. Dabei werden die Geschichte so präsentiert, dass möglichst viele Serien miteinander verknüpft werden, um den Leser auch die anderen Hefte, die er sonst nicht kaufen würde, aufzuzwingen. Auch Chefredakteur von DC, Dan Didio, musste die ansteigenden Heftpreise erst neulich bei einem Online-Interview rechtfertigen. Man merkt es in der Comicbranche deutlich, dass eine Veränderung im Kommen ist, die Frage wird nur sein, wie stark werden die Veränderungen und die Anpassung zur Wirtschaft sein?
Was meint ihr dazu? Seid ihr mit meinen Theorien und meinem gefährlichen Halbwissen halbwegs einer Meinung oder vertritt ihre eine ganz andere Sicht der Dinge?
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Amerika, DC, Event, Finanzkrise, Marvel