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Dieser “Batman/The Spirit”-One Shot ist meine erste Begegnung mit dem berühmten Helden von Will Eisner und gleichzeitig ist es eine kurzweilige Lektüre. Dabei stechen gerade die Namen der Macher hervor, denn Jeph Loeb (Long Halloween, Dark Victory) und Dawyn Cooke (Catwoman) spielen schon in der oberen Liga. Jedoch wirkt diese Geschichte nostalgisch und erinnert an die Comics vergangener Tage.

Sowohl der Polizeichef Gordon aus Gotham City wie auch der Polizeichef aus Spirits Stadt fliegen nach Hawaii für ein großes Treffen der Polizisten. Doch sowohl The Spirit wie auch Batman haben den Verdacht, dass die jeweiligen Bösewichter ihrer Stadt ebenfalls nach Hawaii flogen und da sicher nichts Gutes im Sinn haben. Die beiden ähnlichen Helden fliegen hin und treffen sich zum ersten Mal. Sie müssen lernen, miteinander zu arbeiten, damit sie diesen Fall lösen.

Hawaii, ein Kongreß der Schurken und weibliche Bösewichter, die die Polizeichefs becircen, all das klingt sehr nostalgisch und so ist es auch. Die Geschichte um einen große Plan aller Schurken ist sehr kurzweilig und bietet keine großen Tiefpunkte aber auch keine Höhepunkte. Es macht Spaß ihn zu lesen und gerade die Dialoge zwischen Batman und The Spirit sind sehr kurzweilig. Auch die Verbindung beider bzw. das Verknüpfen beider Helden in ein Universum ist recht unkompliziert gelungen.

Wenn man die Geschichte nicht ernst nimmt, wird man von ihr unterhalten. Ich kannte The Spirit vorher noch nicht, also ist es möglich, diese Geschichte vollständig zu verstehen, ohne sich groß mit beiden Helden auszukennen. Gerade seine Dialoge sind witzig, doch leider habe ich die Tiefe bei der Figur vermisst, generell wirkt sie sehr 70er Jahre mäßig, aber für viel Charaktertiefe wird in dieser Geschichte kein Platz gewesen sein.

Loben muss man die Extraseiten am Ende des Comics, die direkt aus dem “Wizard” stammen. Hier wird Will Eisner umfangreich beschrieben.

Die Zeichnungen von Darwyn Cooke passen perfekt zum Stil der Geschichte, aber ich mag seine Art zu zeichnen so wieso. Wer mehr von ihm sehen will, sollte sich die ersten Ausgaben von der Neuauflage von “Catwoman” vor ein paar Jahrne anschauen.

Irgendwie hätte ich von Jeph Loeb etwas mehr erwartet, aber vielleicht liegt es daran, dass diese Geschichte so untypisch für ihn ist. Das, was ich von ihm kannte, war meist düster und viel ernster. Im Endeffekt ist dies eine nette Geschichte, an der es nichts zu bemängeln gibt.

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