“Batman 27″ – Blöd, blöd, blöd, blöd.
DC-Rezis |
17. März 2009 20:09 Uhr |
Bateman |
R.I.P. ist mittlerweile im vollen Gange und mit diesem Heft wird uns die Ausgabe “Batman 677″ und “Robin 175″ geliefert. Während die eine mit zu viel Inhalt voll gestopft ist, bietet die andere als “Tie-In” wieder zu wenig, dafür bekommen wir wenigstens ein paar echt tolle Cover geliefert. Vorne an das Titelcover, welches von “A death in the family” inspiriert wurde, auch wenn ich dafür sehr lange brauchte, um darauf zu kommen. Im Endeffekt bin ich mir immer noch nicht sicher, ob ich “R.I.P.” mag oder nicht.
In der ersten Geschichte geht “R.I.P.” weiter. Bruce versucht Fakten über Black Glove herauszufinden, als Jezz ihn sprechen will. Doch bevor beide sich im Gespräch auf etwas einigen können, wird Wayne Manor überfallen! Inhaltlich klingt das verdammt kurz und ja, das ist es auch.
In der zweiten Geschichte zeigt uns Robin einen Rückblick in das Jahr, als Batman seine Dämonen verlor. Dies konnte man in “52″ nachlesen. Ansonsten passiert außer einer lebendigen Spoiler nicht viel.
Pffft. Schwierig. Erst einmal kommt man bei dem extra dünnen Heft nicht wirklich in Gange. Erst recht nicht, wenn ein Teil des Heftes die Geschichte gar nicht weiter erzählt, sondern lediglich ein “Tie-In” ist, der zeitlich einen Tick versetzt ist. Eigentlich geht im ersten Teil des Heftes sogar viel, na ja, irgendwie auch wieder nicht. Sagen wir es mal so, die Handlung ist überschaubar, aber Morrisson erzählt alles so unendlich wirr, dass es einem so vorkommt, als wäre es viel. Und leider unterstützt der Zeichner Tony Daniel das auch noch mit einer recht wirren Bilderzählung. Teilweise bekommt man Bilder geliefert, deren Geschehnisse danach nicht mehr fortgeführt werden und inhaltlich springt Morrisson so schnell von Thema zu Thema und reisst diese nur im Ansatz an, dass man gar nicht verstehen kann, was das alles bedeutet. Alles sehr wirr, irgendwie nostalgisch, irgendwie auch sehr inhaltsleer.
Der zweite Teil ist wie gesagt nur ein “Tie-In”. Batman ist verschwunden und Robin will ihn mithilfe eines Notizblockes finden. Dabei sieht man oft irgendwelche Vergangenheitszenen aus dem Jahr ohne Superman, Wonder Woman und Batman (“52″). Es ist schön, dass sie Waynes Befreiung der Dämonen endlich thematisieren, aber da hört es dann auch schon auf. Die Geschichte wird nicht weiter erzählt, die Rückblenden sind ansonsten auch nicht wirklich spannend. Die Atmossphäre, die man in den letzten zwei Heften bekam, ist wieder verpufft. Einfach so.
Zeichnerisch ist auch nichts Neues an der Front. Tony Daniel arbeitet noch immer mit Morrisson zusammen, dessen Arbeit solide ist, die Arbeit von in dem Robin-Teil ist ebenfalls solide, mehr aber auch nicht. Gerade Tony Daniel hat bei mir förmlich verschissen, da er neben der Standardqualität noch die Kunst zum Erklären verloren hat. Die Reihenfolge seiner Bilder ist nur noch wirr und man kann der ohnehin wirren Geschichte von Morrisson mit seinen wirren Bildern noch weniger folgen.
Die Cover sind aber ausnahmslos klasse. Wenigstens etwas.
Das Spoiler wieder da ist, ist mehr als ärgerlich. Wurde aber in diversen, eigentlich in allen Foren schon zur Genüge besprochen. Selbst bei so unwichtigen Figuren bringt DC sich noch in die Blamage und ruiniert den schön tragischen Tod. Bin ich eigentlich der einzige, der sich fragt, was bei “Blackest Night” kommen wird. Das Event, wo der Tod wieder aufersteht? Ich meine, DC hat keine Toten mehr, die sind doch jetzt schon alle da!




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