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batman3028neuab200729variant_345“R.I.P.” läuft zu seinem Höhepunkt entgegen. Bisher schwankte bei mir doch sehr die Qualität und zwischen schlecht und ziemlich gut war fast alles gegeben. Der vorletzte Teil von dem Morrisson-Event ist düster, schnell und spannend. Sicher nicht das komplexe Epos, was manche gerne meinen, genauso wie Morrisson eben nur ein verdammt guter Popcorn-Schreiber ist, aber hey, “R.I.P.” wird ja noch richtig geil!

Inhalt: Batman will sich Dr. Hurt stellen und dringt in Arkham Asylum ein. Sein Gegenspieler hat aus alldem schon eine Show inzeniert und Batmans größten Widersacher rausgelasen. Der Joker steht vor Batmans Ziel, dem Wahnsinn ein Ende zu machen und er hat noch einen Ass im Ärmel.

Meinung: “R.I.P.” kann eigentlich nur durch drei Worte definiert werden. Düster, spannend und schnell, denn genau das ist es jetzt. Man hechtet in der Irrenanstalt von Schauplatz zu Schauplatz und bekommt auf jeder Seite hochdramatische Szenen mit. Das alles mit einem düsteren Batman, einem total kaputten Joker und der typischen “Das-Event-ist-bald-vorbei-wir-hauen-noch-einmal-auf-die-Kacke”. Wie schon geschrieben ist Morrisson trotzdem nur ein guter Autor, mehr aber auch nicht und auch R.I.P. ist abgesehen von den Verweisen auf frühere Werke gar nicht so komplex und anderen klassischen Geschichten nicht so unähnlich. Dafür fehlt einem auch das Gefühl, dass diese Geschichte etwas ändern wird. Auch die Schicksale von Nightwing und Robin scheinen gänzlich nicht mehr von Interesse zu sein.

Tony Daniel macht seine Arbeit wieder einmal sehr gut.

Die Geschichte im zweiten Teil um die Outsiders ist nett durchzulesen und somit eine Steigerung, allerdings trotzdem nicht von Belang, dazu kommt ein Artwork, welches man bestenfalls als gewöhnungsbedürftig bezeichnen kann.

Fazit: Es fetzt. Also kaufen und geniessen, nur nicht unbedingt einen Meilenstein erwarten.

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