“Batman 35 & 36″ – Gaimans Ende für den Ritter
DC-Rezis |
8. Dezember 2009 1:32 Uhr |
Bateman |
Im Gegensatz zu manchen anderen fand ich “R.I.P.” gar nicht schlecht, trotzdem ist Gaimans “Whatever happened to the caped crusader” noch das beste aus den Konsequenzen, die sich durch das Event ergeben haben. Der Zweiteiler ist eine Hommage an eigentlich jedes “Age”, jede Inkarnation Batmans, selbst an die, die es nie gab. Dabei legt Mr. Sandman ein Ideenreichtum an den Tag, bei dem andere erblassen müssten.
Batman ist tot und jeder kommt. Von Catwoman, Azrael, Babera Gordon und ihr Vater bis hin zum Joker. Jede Epoche, jedes “Age”, jede Inkarnation wird geehrt und jeder der Teilnehmer erzählt seine ganz persönliche Geschichte, was ihn an Batman erinnert hat und wieso er gestorben ist. Ein Andenken an den dunklen Ritter.
Diese Geschichte schließt den Batman-Zyklus so schön ab, indem sie allein bildlich an so viel erinnern möchte. Jedes Mal, wenn man die Hefte noch ein letztes Mal überfliegt, entdeckt man doch noch etwas. Überall sind Anspielungen enthalten, in jedem kleinsten Bild, in jeder kleinsten Zeile. Der Text ist dabei so schön und nachdenklich, man merkt, dass hier nicht irgendein 08/15 Autor etwas hingeschludert hat, sondern sich jemand wirklich mit dem Mythos Batman beschäftigt hat. “Whatever..” ist weniger eine spannende Geschichte als ein schöner Abschluß (auch wenn es so etwas natürlich nie geben wird), die schönste Trauerrede an sich, die ich erleben durfte. Dabei fasziniert, dass jede der kleinen Geschichte im Zweiteiler so viel Originalität besitzt, das es schon fast erschreckt. Wie viel Gaiman hier an tollen Dialogen und Aufhängern für Geschichten in so eine kleine Geschichte reinstopfen kann, ist bewundernswert.Kubert liefert dazu die passenden Zeichnungen, die sich nicht zu sehr in den Vordergrund drängen und gleichzeitig jede Epoche gut wiederspiegeln kann.
Die Geschichte ist in “Batman 35 & 36″ enthalten, zusammen mit nicht erwähnenswerten Beihängsel, die bei Erwähnung die Kritik nur unnötig nach unten ziehen würden.





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