“Batman 37: Kampf um die Maske 1 von 3″ – Ohne Batman gibt es Chaos in Gotham
DC-Rezis |
30. Januar 2010 16:52 Uhr |
Bateman |
So, so. Daniels zeichnet jetzt nicht nur, sondern schreibt auch das neue Event “Kampf um die Maske”. Daniels, der mir das erste Mal wirklich bei “R.I.P.” auffiel, macht dabei seine Sache sogar ganz anständig. Alles erinnert ein wenig an “Kriegsspiele”, es gibt Chaos auf den Straßen Gothams, Babs hat alle möglichen Helden versammelt, um in den Krieg zu ziehen und Verbrecher plündern die Straßen.
Batman: Battle for the Cowl 1, Battle for the Cowl: Gotham Gazette: Batman Alive?
T. Daniel, F. Nicieza, D. Nguyen, G. March, ChrisCross, G. March
Batman ist tot und seit dem herrscht Chaos auf den Straßen Gothams. Batmans Abwesenheit fiel auf und so wird geplündert, aber auch die Meta-Bösewichte wollen sich nicht mehr zurückhalten. Einzig eine Armee von Superhelden, die Babs alias Orakel aufgerufen hat, versuchen Gotham zu verteidigen. Doch dann holt jemand Unbekanntes die mächtigsten Bösewichte aus Arkham raus und zerstört die Irrenanstalt. Und dann ist da noch ein mysteriöser Mann, der ausgibt, Batman zu sein.
Tony Daniel zeichnet überdurchschnittlich. Er ist ein klassischer Babezeichner/Actionzeichner, der für ein Event, welches nicht so anspruchsvoll wie “R.I.P.” ist und dafür vollgestopft mit Actionszenen ist, wie geeignet ist. Es kracht überall, die Helden, sämtliche Helden, die man auch nur im Entferntesten zu dem Batman-Universum zählen kann, kämpfen gegen Plünderer und dann wird Nightwing von den Meta-Bösewichtern angegriffen. Leser, die “Hush” mochten, werden “Battle for the cowl” auch mögen.
Das zweite Heft besteht aus mehreren kleinen Episoden, wo die Gedankengänge vieler Figuren gezeigt wird, die in letzter Zeit nicht sonderlich im Vordergrund standen. Sei es Bullock oder Leslie, all jene erleben das neue Gotham und wir erfahren ihre Gedanken dabei. Jedoch bestechen diesen Episoden aus vielen durchschnittlichen Zeichenstile und sind auch nicht immer sonderlich interessant oder bewegend.
Was am meisten am Event stört, ist einfach, dass der Kampf um Gotham sehr übvertrieben dargestellt wurde. Das alle auf die Barrikaden gehen, nur weil der eine Held nicht mehr ist, auch wenn er ein Leuchtfeuer für Gotham war, ist ein wenig zu viel. Dazu glaubt man kaum, dass gefüllte zwanzig andere Helden nicht die Arbeit eines einzigen machen können. Auch das Ableben eines Teenagers, welches auf Kosten der Helden ist, wirkt unglaubwürdig, da keiner der Helden irgendwelche Schuldgefühle hat.
Wer “Hush” mochte, der wird auch den Anfang von dem “Maskenkampf” mögen.






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