“Batman Monster 4: Kampf um die Maske” – Verschiedene Geschichten aus den Augen der Nebenfiguren
DC-Rezis |
28. Januar 2010 18:49 Uhr |
Bateman |
Monster-Bände stehen ja gerade im Bezug zu einem Event ja immer für Material, was eigentlich nicht wirklich was mit dem Event zu tun hat. “Kampf um die Maske” wurde ja schon im Vorfeld von manchen Leuten sehr stark kritisiert, da stellt sich die Frage, ob ein Monster von eben diesem Event einen überhaupt unterhalten kann? Ja, kann es und zwar mit Vielfalt in den Geschichten und den Stilrichtungen.
Azrael: Death’s Dark Knight 1-3, Oracle: The Cure 1-3, Battle For the Cowl: Commissioner Gordon, Man-Bat, Arkham Asylum, The Network
F. Nicieza, K. VanHook, D. Hine, R. McGraw, J. Harris, F. Irving, J. Lopez, F. P
Commisoner Gordon wird entführt und muss sich alleine einem der bekanntesten Feinde Batmans stellen.
Dr. Kirk Langstrom alias Man-Bat versucht seine Frau zu finden, die von Orakel in den “Dienst” eingezogen wurde. Doch er hat es bei seiner Suche nicht nur bei den Bösen in Gotham schwer, sondern auch bei den Helden.
Babera Gordon alias Orakel stösst im Netz auf den Calculator. Dieser sucht im Internet nach der Anti-Lebensformel, um seiner Tochter zu helfen und ihm ist jedes Mittel dabei recht.
Dr. Arkham kehrt nach “R.I.P.” wieder zu seiner Anstalt wieder, nur um zu entdecken, dass sie zerstört wurde. Er sucht verzweifelt nach Überlebenden, denn Arkham besitzt ein düsteres Geheimnis. Es gibt Patienten, von denen keiner etwas wusste.
Orakel hat mit Batgirl ein Netzwerk von Helden aufgestellt, um Gotham verteidigen zu können. Als Hugo Strange sich nach Batmans Tod meldet und ein tödliches Spiel eröffnet, kommt die erste Reifeprüfung auf das neue Team zu.
Und Azrael wurde von Orakel und Nightwing wieder in der Stadt entdeckt. Doch ist es wirklich Jean Paul Valley oder etwa jemand anders? Und was haben Ra’s al ghul und Talia damit zu tun?
Die Geschichten sind in sich sehr vielschichtig. Während die Geschichte mit Gordon doch recht einfach gestrickt ist und die mit dem “Netzwerk” ebenso, man hier aber etwas besser inzeniert hat, gibt es auch solche wie “Azrael”, die einem ohne all zu viele Kämpfe eine Geschichte vom neuen dunklen Ritter erzählen wollen und “Arkham” dreht sich mehr um ganz neue Wesenszüge des Doktors. Im Prinzip kommen alle Geschichten zwar nicht über das typische Mittelmaß hinaus, da alle doch noch relativ einfach gestrickt sind, aber trotzdem zu unterhalten wissen. Für das Material eines Monsters sind die Geschichten ziemlich gut und werden keinen wirklich enttäuschen.
Gerade auch im Artwork merkt man die Gegensätze der Künstler. Vielleicht sticht “Man-Bat” hier etwas hervor, da es das einzige ist, welches weniger überzeugen kann, ansonsten hat man von einem klassischen “Babe-Zeichner” (Orakel: The cure) bis zu einem ganz eigenwilligen Stil und auch in der Kolorierung (Azrael) alles vertreten.
Die Geschichten selber erweitern nicht unbedingt das dazu gehörende Event, aber sie spielen alle zu der Zeit und fangen die Atmossphäre in dieser “trostlosen” (kurzen) Epoche gut auf. Auch weil man hier viele Figuren wieder sieht, die man schmerzlich vermisst hat, da sie seit Jahren im (Comic)Limbus verweilen.




(2 Stimmen, im Schnitt: 3.5 von 5) 

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