1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (2 Stimmen, im Schnitt: 3 von 5) Loading ... Loading ...

dcpremium62batman96mitternachtingotham2von228sc29_623“Nach Mitternacht” geht in die zweite Runde und geht vom Inhalt endlich eigene Wege. Anstatt nur einen Schurken nach dem anderen aufzureihen, spitzt sich die Geschichte auf den Höhepunkt zu und zeigt dabei Batmans Talent als Meisterdetektiv. Leider ist manches inhaltlich verwirrend und Catwoman ist bei allem Respekt zu Kelly Jones einfach nur hässlich.

Batman muss endlich Midnight stellen, bevor dieser noch mehr Menschen umbringt. Es wird ein Wettlauf gegen den Schurken, endlich dessen Idendität heraus zu bekommen. Und dann nimmt Midnight April ins Visier…

So, das war also die ziemlich lange Geschichte von Kelly Jones und Niles. “Nach Mitternacht” geht hier endlich eigene Wege und reiht nicht Schurken für Schurken auf. Das macht es auch spannender, trotz alledem kann Midnight als Schurke nicht überzeugen. Er ist zum einen ein ziemliches Klischee und zum anderen auch schon fast unfreiwillig komisch. Die Geschichte wird allerdings von Ausgabe zu Ausgabe spannender und Midnights Idendität rückt immer mehr in den zentralen Punkt. Gerade hier hat der Autor Niles noch einige Asse im Ärmel und kann den Leser überraschen. Auch wenn ich gestehen muss, dass für mich das Ende etwas zu verrwirrend war.

Zeichnerisch ist Kelly Jones immer noch überzeugend. Sein Artwork ist schlichtweg der Hammer und rettet diesen Band, da sich der Kauf wirklich wegen Jones allein rechtfertigt. Ich stehe einfach auf diese übertriebenen, leicht surrealistischen Bilder von ihm. Trotzdem mag ich den Stil sowohl vom Joker wie auch besonders von Catwoman bei Jones nicht, die generell in der Geschichte an Charme verliert.

Es ist schwierig diesen Band zu bewerten. Zusammenfassend eine interessante Geschichte, die teilweise recht interessant aufgebaut ist und teilweise reinster Trash ist. Dafür kann Jones Artwork überzeugen.

Verwandte Artikel