“Final Crisis 2″ – Die Krise liegt in der Luft!
DC-Rezis |
22. Mai 2009 23:26 Uhr |
Bateman |
Während der erste Teil mit den amerikanischen Ausgaben “Final Crisis 1 & 2″ zwar einen verdammt guten Anfang machte, so war die Krise an sich noch nicht spürbar. Dies ändert sich mit der zweiten deutschen Ausgabe der finalen Krise. Die Rückkehr des berühmtesten Speedsters, das Verschwinden der größten Helden und ein Virus, der durch das Internet verbreitet wird, können nur eins bedeuten. Es ist der Tag, an dem das Böse gewann.
Inhalt: Während man ein Requiem für den letzten Marsianer miterlebt, fängt die Krise an. Ein Virus verbreitet sich durch das Internet und eine der größten Heldinnen unserer Zeit wechselt die Seiten. Die Welt wird düsterer und die Versklavung der Menschheit beginnt. Darkseids Schergen zeigen sich.
Jeder Held für sich muss sich mit dem Ende abfinden und in einer der letzten heilen Nächte entscheiden, wie er die Stunden verbringen möchte. Geo-force will Rache an Deathstroke für seine tote Schwester.
Meinung: Zwar ist meine Begeisterung nicht ganz so hoch wie bei der ersten Ausgabe, trotzdem ist “Final Crisis 2″ ein Meisterwerk. Man geniesst ein Event, welches ganz ohne die Popcorn-Kloppereien auskommt, die man sonst kennen lernen musste. Viele der Handlungsstränge aus der ersten Ausgabe werden übernommen und weiter spannend erzählt, mehrere neue kommen hinzu wie z.B. der von der neuen Question.
Enthalten sind die Ausgaben: “Final Crisis: Requiem”, “Final Crisis 3″ und “DC Universe: Last will and testament”, die zeichnerisch diesmal eher wechselhaft sind. Während “Requiem” solide ist, “Final Crisis 3″ ist wie die Vorgänger klasse und “Last will” ist wechselhaft, schwankt auch in den negativen Bereich. Inhatlich sind die beiden Ausgaben neben der Hauptserie sicherlich keine Füllausgaben, sondern ergänzen das Event sinnvoll.
Bei “Requiem” konzentriert man sich auf den Abschied des Marsianers, wo man mit Liebe auf die Vergangenheit des Helden zurückschaut. Dies wurde mit einer Geschichte über dessen Beerdigung und ständigen Rückblenden über seine Origin sehr gelungen umgesetzt. “Last will” erzählt von den Schicksalen der vielen Helden, die langsam begreifen, dass das Ende der Welt anfängt. Da konzentriert man sich stark auf den Rachetrieb von Geo-Force, der Deathstroke töten will. Auch diese Ausgabe ist gut, fällt aber im Gegensatz zu den beiden anderen einfach ab, da Geo-force ein B-Held ist und halt auch zeichnerisch nicht überzeugen kann.
Die Hauptserie ist wie immer grandios. Die Spannung verstärkt sich noch mehr, so werden viele Handlungsbögen fortgesetzt, viele miteinander verbunden und die Schicksale der Hauptpersonenwerden rasanter. Noch dazu gibt es kleine Hinweise auf die weitere Geschichte, was zeigt, wie detaillierte das Event von Morrisson ist. Auch viele Antworten, die man sich womöglich noch nach dem Lesen der ersten Ausgabe gestellt hat, werden hier beantwortet.
Das Cover ist abermals grandios, auch wenn ich nicht begreife, wieso Supergirl drauf ist, spielt sie imo keine Rolle in diesem Heft. Ich bitte um Aufklärung.
Fazit: Großes Kino!



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