“Final Crisis 5″ – Es wird langsam ernst
DC-Rezis |
28. September 2009 21:17 Uhr |
Bateman |
Zeit und Raum brechen zusammen, Darkseid ist auferstanden und der Krieg tobt. “Final Crisis 5″ zeigt das endgültige Ende der Welt, wie wir sie kennen. Nur ein paar wenige Rebellen leisten Widerstand. Mit dem fünften Heft der finalen Krise steigt die Spannung, die Geschichte funktioniert, auch wenn vielleicht das letzte Sahnehäubchen fehlt.
Batman hat die Flucht geschafft und will die Krise endgültig beenden. Superman reist aus der Zukunft wieder in die Apokalypse hinein. Die Erde selbst verwandelt sich in ein zweites Apokolips. Die letzten Rebellen kämpfen gegen die Schergen von Darkseid. Hal Jordan wird angeklagt und Barry Allen erklärt den anderen Flashs, wie er die Krise beenden wird. Außerdem erfahren wir die Origin von Libra.
Um es kurz zu machen: “Final Crisis 5″ ist nett, es fehlt aber noch etwas. Die Krise wird weitererzählt und man merkt nun deutlich, wie sehr sich die Erde verändert hat. Die Zeit ist zusammengebrochen, Darkseid herrscht über alles und der Krieg tobt wie nie zu vor. Die einzelnen Handlungsstränge werden weiter voran gebracht, allerdings wird viel Platz für Kriegsszenen verbraucht, so dass die gesamte Geschichte “etwas” auf der Strecke bleibt. Auch die großen und emotionalen Szenen fehlen hier etwas.
Bei “Final Crisis: Secret File” wird Libras Origin erzählt, die bestenfalls nett, aber eigentlich eher langweilig ist. Die letzten Origins, die ich in reiner Form gelesen habe, waren alle stinklangweilig (siehe: Starbreaker) und die von Libra ist leider keine Ausnahme. Hätte man getrost auslassen können.
Den Abschluß bildet “Final Crisis 6″ und schockt schon deutlich mehr. Emotionale Szenen kommen endlich, auch wenn ich trotzdem damit ein Problem habe, da [spoil] mit dem Schicksal Batmans nicht so viel Spannung auftaucht, wie bei jemanden, wo man erahnen könnte, dass er nicht so schnell wiederkommen wird. [spoil end] Generell fetzt diese Ausgabe schon ziemlich gut, aber die Kriegsszenen nehmen auch hier einfach zu viel Platz ein. Es ist auch sehr schön, dass die wirre, wenn auch interessante Erzählweise von Morrisson nur am Anfang Fragen offen ließ. Mittlerweile werden alle Fragen, die noch offen waren, gut geklärt.
Die Zeichnungen sind wieder sehr gut und bringen die Apokalypse gut rüber. Leider verliert Tony Shasteen mit Libras Origin gegenüber Jones zwangsläufig.
Eine sehr gute Ausgabe, die richtig fetzt. Leider fehlt mir noch irgendwas.



(2 Stimmen, im Schnitt: 4.5 von 5) 

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