“Serenity: Zwischen den Welten” – Die Lücken werden geschlossen
DC-Rezis |
7. März 2010 15:57 Uhr |
Bateman |
Dank des Kinofilms schloß Joss Wheadon die meisten inhaltlichen Lücken und brachte die Serie noch zu einem großen Abschluß. Panini bringt jetzt die übersetzte zwei noch verbleibenden Comicgeschichten raus, die zeitlich zwischen dem Ende der Serie und dem Anfang des Kinofilms angesiedelt sind, dabei bekommt man neben der typischen “Firefly/Serenity-Unterhaltung” auch noch den Abschluß aller noch verbliebenen Handlungsfäden.
144 S., SC., US-Serenity: Those left behind 1 – 3 / Better Days 1 – 3, Whedon, Matthews, Conrad, 16,95€
Die Zurückgebliebenen:
Ein eigentlich gewöhnlicher Auftrag sorgt dafür, dass die Crew der Serenity reich geworden ist. Auf einem luxuriösen Planeten beschließt die Crew, wie man das Geld ausgeben könnte, als alte Gegner sich melden und den Kopf des Captains fordern.
Die besseren Tage:
Die Crew der Serenity beschließt einen moralisch mehr als fragwürdigen Auftrag anzunehmen, als zwei alte Feinde des Captains sich zusammen tun, um endlich das von der Crew bekommen zu wollen, weswegen sie sie schon sehr lange jagen. Den Kopf des Captain und River!
Die letzten Handlungsstränge werden hier endgültig abgeschlossen. So das man mit der Serie, dem Kinofilm und diesen zwei Comics die Saga um die Serenity abgeschlossen hat. Dabei wird der typische Wheadon-Humor gut getroffen und auch generell wird all das richtig getroffen, was die Serie ausgemacht hat. Leider wirken manche Handlungsstränge etwas gehetzt abgeschlossen, wen wunderts? So ist gerade das Ende gewisser blauer Männer viel zu gehetzt erzählt worden und auch einzelne kleine Komponente in den Comics passen nicht ganz zum Stil der Serie. Trotzdem ein würdiger Abschluß der Serie.
Das Artwork beider Geschichten ist sehr gut gelungen, gelegentlich werden manche Gesichter von der Crew nicht so recht getroffen, so dass die Ähnlichkeit fast gegen Null sinkt, dies ist leider bei beiden Zeichnern der Fall, geschieht aber sehr selten. Ansonsten passt das Artwork zu dem Sci-Fi/Western-Setting hervorragend. Die Cover selber sind ganz große Klasse und auch von vielen recht bekannten Künstlern entworfen.
Fans der Serie können getrost zugreifen und werden bestens unterhalten. Außenstehende sollten vielleicht erst einmal die Serie ausprobieren, bevor sie sich zwei Geschichten davon greifen, die sie so sicherlich nicht ganz verstehen werden. Der Stil der Serie ist super getroffen, alles in allem hätte ein klein wenig mehr Spannung aber gut getan.






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