“Die Simpsons Bibliothek der Weisheiten: Barts Buch” – Nur für die jüngeren Leser unter uns
Kritiken, Sonstige Rezis |
26. November 2008 21:07 Uhr |
Bateman |
In der Reihe “Die Simpsons Bibliothek der Weisheiten” findet man ein Sammelsurium von Biografien diverser Personen, sowie Gags in verschiedenster Form und bestimmte, bekannte Orte rund um einer Person aus Springfield. In dieser Ausgabe geht es um einen der bekanntesten Springfieldianer. Bart Simpson, der Teufelsbraten, der uns im folgenden Band außerdem verschiedene Streiche vorschlägt. Vom letzten Band war ich positiv überrascht, u.a. weil man als Erwachsener unterhalten wurde, obwohl es für Kinder/Jugendliche gedacht war. Wenn ihr wissen wollt, ob dieses Buch der Reihe genauso gut ist, dann liest weiter!
Auch diesmal lässt sich das Buch in verschiedene Themen einsortieren:
Es gibt wie gewohnte die “Karten”, wo bekannte Orte gezeigt werden. Auf den Bildern wird irgendwas lustiges beschrieben bzw. nummeriert, so dass man am Bildrand nachlesen kann, was es mit der Nummer an direkt dieser Stelle des Bildes zu tun hat. Es ist auch hier leider nicht lustig und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es für Jüngere interessanter ist.
Neu dazugekommen sind die Biografien, die es im anderen Buch nicht gab. Personen, die mit Bart zu tun haben, werden hier näher vorgestellt. Das ist vor allem deswegen schon interessant, weil man viele aus der Fernsehserie vergessen hat.
Der Rest besteht aus diversen anderen Sachen wie z.B. der Einsortierung von Barts schlimmsten und langweiligsten Lehrern, wie man sich bei einem Rowdy und bei einem Schleimer verhält, oder wie man richtig gute Telefonstreiche machen kann. Dieser Bereich ist wieder am Besten gelungen. Hier hat man eine gute Abwechslung von kleineren Gags und Streichen.
Generell merkt man, dass dieser Band eher für Kinder oder Jugendliche gedacht ist. Fans der Simpsons außerhalb dieser Altersgruppe werden eher weniger Spaß damit haben und andere Menschen, die generell nichts mit den gelben Wesen am Hut haben, werden den Kult darum nach dem Buch erst recht nicht verstehen.
Teile davon kannte ich selber schon aus meiner Zeit, als ich die Simpsons Comics gelesen habe. Wer also auch die allerersten Comics kennt, wird Gefahr laufen, etwas wiederzuerkennen. Was schon am anderen Band störte, ist, dass es auf die Dauer zu dröge ist, da es nur aus Listen und Tipps etc. besteht. Eine Kurzgeschichte in Form eines kleinen Comics zwischendurch würde das Buch viel interessanter machen, oder diese ganzseiten Bilder aus den Halloween-Bänden, wo alle Personen was sagten und in einer absurden Szene waren, könnte man hier reinmachen.
Wer unter sechzehn ist und dazu noch Simpsons-Fan, der wird mit diesem Buch wieder etwas anfangen können, vielleicht sogar seine helle Freude haben. Alle anderen sollten da lieber die regulären Comics der gelben Springfieldianer sammeln.







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