“Die Simpsons Bibliothek der Weisheiten: Das Homer Buch” – Teils schräg, teils ein bischen überflüssig
Kritiken, Sonstige Rezis |
27. November 2008 13:32 Uhr |
Bateman |
Das ist das dritte Buch der Reihe “Die Simpsons Biblithek der Weisheiten”, das ich hier auf meiner Seite vorstelle. Das “Comic-Typ Buch” bekam grandiose vier Sterne, das “Bart Buch” immerhin mittelmäßige zwei Sterne. Dabei muss man das “Homer Buch” auch leider eher zu dem Mittelmaß zuordnen, denn den genialen Humor aus dem “Comic-Typ” findet man auch hier nicht. Weswegen das Buch aber wieder was für Sammler ist, könnt ihr im weiteren Text nachlesen!
Beide vorigen Bücher hatten eine bestimmte Zielgruppe von Lesern und prägten ihr Buch auch durch ihren ganz eigenen Charakter und Humor. So ist das mit dem “Homer Buch” auch. Hier findet man sehr viele schräge und wirklich abgedrehte Infos und kleinere Gags. Generell kann man aber auch das Buch wieder in drei Kategorien einteilen.
1) Biografien: Wie beim “Bart Buch” sind hier wieder Biografien vorhanden. Diese sind höchstens in zweiter Linie witzig, sondern mehr was für die Sammler unter den Simpsons-Fans. So trifft man hier nämlich neben den normalen Figuren aus Homers Leben wie z.B. Moe auch auf “Jaques” oder “Mr. Glanz”. Hier werden wieder längst vergessene Erinnerungen an Fernsehfolgen wach und man bekommt direkt Lust, sie sich danach wieder anzuschauen.
2) Es gibt wie gewohnte die “Karten”, wo bekannte Orte gezeigt werden. Auf den Bildern wird irgendwas Lustiges beschrieben bzw. nummeriert, so dass man am Bildrand nachlesen kann, was es mit der Nummer an direkt dieser Stelle des Bildes zu tun hat. Es ist leider viel zu oft in dem Buch vertreten und, wie ich schon bei den anderen Büchern geschrieben habe, eher weniger lustig.
3) Ansonsten gibt es wieder eine bunte Mischung “Allerlei”, angefangen von Humors Lebenslauf, kaum bekannte Informationen über Homers Leben, Fachbegriffe aus der Bowlingwelt oder mein Favorit: “Die vielen Mutationen von Homer”, wo man die schrägsten Homer-Variationen sehen kann wie “den Froschhomer” oder den “Homer aus Butter”. Diese Sachen machen am meisten Spaß und hier kann man Homers “Welt” auch am meisten zum Ausdruck bringen, denn die Sachen sind in diesem Buch teilweise echt schräg.
Das Buch ist nicht ganz so kindlich ausgefallen wie das “Bart Buch”. Es kann mehr unterhalten, besitzt aber wieder die selben Fehler. Zu viel Text und zu oft die selben Sachen. Eine Kurzgeschichte in Form eines Comics irgendwo in der Mitte über Homers Kindheit hätte für Auflockerung gesorgt. Ich würde mir wünschen, dass die vielen zahlreichen anderen Bücher, die davon noch kommen werden, leichter zu lesen sind. Dennoch ist es sehr positiv, wie die Macher es schaffen, jedem Buch seinen ganz eigenen Stempel aufzudrücken. Und das “Homer Buch” ist deswegen auch ein bischen “homeristisch”. Also total absurd und angenehm anders.
Fans der Simpsons und gerade für Fans von Homer eine Kaufgelegenheit. Alle anderen, die auch sonst nur ab und zu die Comics der gelben Wesen lesen, sollten vorher erst reinschauen, bevor sie es kaufen.




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