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“Ex Machina” geht in die fünfte Runde. In dem engen Arbeitskreis von Bürgermeister Hundred kommt Zuwachs. Journals Schwester tritt ihre Stelle als Praktikantin an, außerdem erlebt man eine spannende Geschichte um einen wahnsinnigen Mann, der als Feuerwehrmann verkleidet Menschen überfällt. Dazu kommt noch, dass Hundred seine Einstellung zu den Drogengesetzen seiner Stadt überdenken muss. All das riecht nach dem “Burnout-Syndrom” für ihn! Neben diesem Vierteiler erlebt man in einer Einzelgeschichte einzelne Stationen von Bradburys Leben, Hundreds treuem Leibwächter.

Die Reihe geht munter weiter und ist nun schon in einem fortgeschrittenem Stadium. Die Hauptgeschichte ist sehr spannend geschrieben und vermischt abermals Superhelden mit der Politik. Außerdem bereitet sie noch den Weg vor für kommende Ereignisse. Leider ist die Geschichte um den mordenden Feuerwehrmann ein wenig bedeutungslos, mir fehlen insbesondere wieder Geschichten, die ein großes Ganzes ergeben wie es bei den ersten Bänden der Fall war. Ich habe hier aber das Gefühl, als würde man nicht vieles noch als großes Ganzes in der Reihe erhüllen.

Ein weiteres Kompliment muss man verteilen wegen der genialen Grundidee der Reihe und der guten Ausarbeitung der Charaktere. Auch wenn diesmal Hauptgeschichte im Endeffekt nicht so bedeutend war, so sind die kleinen Intrigen und weiteren Aktionen der Hauptpersonen schon das Lesen wert. Es ist ebenfalls bewundernswert, dass die Macher der Serie immer noch ihre Serie ohne Gastzeichner/autoren leiten abgesehen von einer Ausgabe aus dem vorigen vierten Band. Es tut dem Band einfach gut, noch den selben Autoren und Zeichner zu haben.

Die andere, sehr kurze Geschichte ist im Endeffekt ebenfalls weniger bedeutend, aufgrund der tollen Flashbacks von Bradbury erfährt man aber endlich wieder etwas über einen der Hauptcharaktere. Vielleicht bin ich ja der einzige, aber ich giere bei dieser Serie regelrecht nach weiteren Informationshappen über deren Vergangenheit. Dementsprechend konnte ich mit dieser Ausgabe auch mehr etwas anfangen als mit der kruden Geschichte um Hundreds Erzfeind in der letzten Ausgabe.

Schlußendlich kann man zusammenfassen, dass das wieder ein sehr starker Band war, besser als der vierte, in einer ohnehin starken Reihe. Einzig, dass die Hauptgeschichte nicht ganz so bedeutend ist, trübt das ganze minimal. Also, lasst euch nicht von dem hässlichen Cover abschrecken. Die Reihe ist so gut wie eh und je! Kaufen und lesen!

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