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Ich habe ganz vergessen, was für ein Comicjuwel diese Serie ist. Von den Zeichungen, die zum Thema der Geschichte passen, den tollen Covern, den liebevoll gestalteten Charakteren und der generellen genialen Grundidee des Ganzen. Es stimmt einfach alles. Mittlerweile sind wir schon beim achten Band angekommen und viel ist passiert. Dabei geht es in diesem Paperback etwas ruhiger zu.

Die Fables wissen nun, wer der Feind ist. Schlimm genug, doch sie wissen ebenfalls, dass der Feind in Bagdad unterwegs ist, um die hiesigen Fables zu jagen. Eine Delegation dieses Volkes ist nun zu unseren Helden gereist, um in Verhandlungen anzutreten, Man muss sich gegen den Feind verbünden, doch die Verhandlungen werden erschwert, da die neue Gruppe eine magische Massenvernichtungswaffe in Form eines Dschinns mitgebracht hat.

Man merkt, dass es ruhiger wird. In dieser Ausgabe passiert viel Zwischenmenschliches. Man erlebt einige Ausschnitte aus Red Riding Hoods Gefühlswelt, der von Prince Charming und natürlich ist auch die arabische Delegation im Mittelpunkt. Dabei wird der ganze Konflikt recht spannend und auch originell erzählt.

Man muss jedes Mal schier in Begeisterung geraten, wenn man diese Serie liest. Obwohl der Stil der Zeichnungen sehr “Cartoon”-artig ist, passt er perfekt zum ganzen Ambiente der Serie. Die Rahmenhandlung um Märchenfiguren, die nun in der realen Welt sind, ist schier genial und packend erzählt. Dabei können so kleine Details begeistern wie die künstlerisch wertvolle Ausschmückung der Seiten oder das kleine Zwischenmenschliche der Charaktere, welches dem ganzen ein “TV-Serien Feeling” gibt und zwar im positiven Sinne.

Leider hat der ganze Handlungsstrang rund um die Araber keine wirklichen Auswirkungen, scheint zumindest so und gerät deswegen gleich am Ende des Bandes irgendwie in Bedeutungslosigkeit, gerade weil dem so viel Platz gegeben wurde. Auch die Zweitgeschichte um zwei sich liebende Holzpuppen ist sehr schön und klischeefrei umgesetzt, aber ich konnte mich mit dem Zeichner und gerade mit dem Koloristen nicht so sehr anfreunden.

Trotzdem eine sehr tolle Ausgabe, die etwas ruhiger daher kommt als die vorigen.

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