Green Arrow & Black Canary Heft 1: Bis dass der Tod…?
DC-Rezis, Kritiken |
27. Dezember 2008 11:41 Uhr |
Bateman |
Der vorige Band von Green Arrow und Black Canary hinterließ dem Leser einen fetten Cliffhanger, wie er schlimmer nicht sein kann. Nun folgt die Fortsetzung mit einem ungewöhnlichen Zeichenstil und der Frage, ob Oli wirklich tot ist? Die Antwort darauf führt Dinah zu der Amazoneninsel.
Green Arrow wurde von Black Canary getötet, das ist schon einen Monat her und noch immer glaubt sie, dass das nicht Olis Leichnam ist. Ihre Suche nach Oli führt sie mit der restlichen “Arrowfamilie ” auf die Amazoneninsel. Doch die Erlebnisse werden alle sehr prägen…
Die Geschichte geht da nahtlos weiter, wo sie auch aufgehört hat. Black Canarys Gefühle und die Welt ohne Oli wird gut zum Ausdruck gebracht. Auch der erste richtige Auftritt, den ich so wahrnehm, von Mia als Superheldin ist auch okay, jedoch hätte ich sie lediglich als Ziehtochter Olis besser gefunden. Auch der letzte, sehr dramatische Teil im Heft ist sehr gut gelungen und zwingt einen zum Mitfühlen. Lediglich die Geschehnisse auf der Amazoneninsel sind erstens etwas unspannend und generell auch nicht so gelungen. Das kann aber auch daran liegen, dass ich mit der Amazoneninsel an sich nicht viel anfangen kann. Sowohl Granny wie auch der Schuss aus dem Himmel wirkt ein bischen unfreiwillig komisch.
Die Zeichnungen schrecken auf dem ersten Blick sehr ab, da sie schon einen sehr einfachen und leicht kindlichen Stil haben. Auch die Kolorierung trägt ihren Teil dazu bei, da sie sehr bunt ist. Wenn man sich aber daran gewöhnt hat, liest man diese Ausgabe in kürzester Zeit durch, denn sowohl der Stil der Zeichnungen wie auch der Stil des Autors sorgen dafür, dass man sofort drin ist und nicht so schnell davon loskommt.
Man hätte vielleicht ein besseres Cover für das Paperback nutzen sollen. Sicherlich war das von den möglichen Varianten das Beste, allerdings verrät es zu viel.
Generell vermisse ich auch den richtigen Wortwitz von Oli, der in früheren übersetzten Ausgaben mehr zum Vorschein kam. Diese Ausgabe jedoch kann sehr wohl unterhalten und man vergisst die Zeit, wenn man sich damit beschäftigt. Sie hätte lediglich spannender und einen besseren Ort für die Rahmenhandlung nehmen können. Ein sehr guter Durchschnitt, das frühere Material vom grünen Pfeil ist immer noch einen Tick gelungener.






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