1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (2 Stimmen, im Schnitt: 4 von 5) Loading ... Loading ...

fantasticfour2_963Wer in regelmäßigen Abständen “Comicfreaks” liest, wird sicherlich rausgehört haben, dass ich kein großer Marvel-Fan bin und bei jeder Gelegenheit auch verbal über das fantastische Gesocks herfalle. Die Gründe deswegen erläuterte ich in einen dafür eigenen Post und doch war die erste Ausgabe der Neuauflage von “Fantastic Four” recht gut und ich muss zum zweiten Mal gestehen: Es bringt mir Spaß die “Fantastischen” zu lesen.

Inhalt:Dr. Doom taucht im Baxter Building auf und bittet um Hilfe, doch bevor das Ding handeln kann, wird Victor wieder entführt. Die fantastischen Vier stehen vor dem Problem, ihrem größten Feind helfen zu müssen, denn er wird festgehalten von neuen Schurken und man kann nur erahnen, was sie Teuflisches mit ihm vorhaben. Und dann sind da noch die Liebesprobleme der Fantastischen…

Meinung:Ich mag die “Vier” eigentlich nicht und habe schon mehrmals geschrieben, dass der einzige Weg, um diese Serie qualitativ hochwertig werden zu lassen, der ist, dass man viel Kreativität und Ironie miteinfließen lässt. Und Mark Millar scheint das auch begriffen zu haben, denn auch die zweite Ausgabe sprudelt vor interessanten und übertriebenen Ideen und nimmt sich selber definitiv nicht ernst. Das alles bewirkt, dass man zwar ein recht kurzes, dafür aber kurzweiliges Lesevergnügen mit dieser Heldenfamilie besitzt.

Man merkt den gewissen Charme dabei an jeder Ecke, sei es das Cover, wo auf trashige Weise eine Headline steht, die den Leser neugierig auf den Inhalt machen soll oder die familiengerechten Abenteuer der Helden. Denn weder Blut noch eine extreme Spannung kommen nicht auf, da steht einfach die originelle Handlung im Vordergrund. Auch wenn man dafür die Beweggründe mancher Figuren nicht ganz nachvollziehen kann, aber wie gesagt; die Serie nimmt sich ja selber nicht ernst, daher sollte man beim Lesen nicht allzu sehr darauf achten.Leider kann ich mit Doom nicht so viel anfangen, aber zum einmaligen Unterhalten stört die Figur auch nicht sehr.

Es gibt übrigens inhaltliche Verbindungen zum ersten Paperback, die hier sinnvoll eingebaut werden und auch Anspielungen auf andere Geschichten werden gemacht. Das Artwork ist von Hitch abermals super und kann sich sehen lassen.

Fazit:Das alles noch gut gemixt mit Soap-Elementen und fertig ist eine zweite Ausgabe, die zwar im Vergleich mit der ersten etwas abfällt, trotzdem noch unterhalten kann.

Verwandte Artikel