“MAX 30: Punisher: Die Auferstehung der Ma Gnucci” – Schwarzer, derber Humor
Marvel-Rezis |
28. September 2009 19:36 Uhr |
Bateman |
MAX 30 gibt uns wieder das “Preacher”-Team zurück! Das heisst: Garth Ennis und Steve Dillon drehen wieder so richtig auf! Gewaltorgien und derber Humor. Leider will nicht wirklich Spannung auftauchen, aber mal im Ernst, wer erwartet beim Punisher schon Spannung? Wir alle wissen doch, wie es ausgeht.
Es entstehen Gerüchte, dass ein alter Feind des Punishers immer noch lebt. Obwohl Frank die alte Ma Gnucci selbst umbrachte, sieht er sie lange Zeit später wieder leben. Der Punisher beschließt lediglich eine Sache: Die alte Frau dahin zurückbringen, wo er sie schon einmal hinschickte: Direkt in die Hölle! Dabei kreuzen seine Wege eine knallharte lesbische Polizistin und ein vertrottelter Mafiosi.
Ma Gnucci und der Hintermann von ihr jagen dem Leser im gesamten Band keine Angst ein. Daher kommt auch nicht wirklich Spannung auf, aber hey, wer will in einem “Punisher” schon Spannung. Das alte Dreamteam Ennis und Dillon bringen einen sechsteiligen Höllenritt, wo Frank jeden gnadenlos tötet, der auch nur irgendwie nach Mafia aussieht. Und eines muss ich Ennis auch noch lassen. Auch wenn er seinen Stil selten ändert und sich vielleicht als Autor nicht so sehr weiterentwickelt, wie ich es gern hätte, so machte “MAX 30″ wieder höllisch Spaß. Teils schwarzer, teils pubertärer Humor, aber irgendwie funktioniert er immer.
Dillon zeichnet dafür, wie Dillon halt zeichnet. Klingt doof, ist aber so. Sein Stil passt zum Punisher wie zum Preacher und bei beiden Serien denkt man als erstes an ihn. Auch wenn ich seinen Stil irgendwie persönlich nicht so mag, so macht er Frank erst so richtig zum Punisher.
Wer eine lustige und derbe – auch wenn es schon wesentlich heftigere Sachen zu sehen gab – Geschichte lesen will, der sollte sich “Die Rückkehr von Ma Gnucci” nicht entgehen lassen. Als Fan von Frank Castle eh nicht.






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