“Ultimate Universe” - Zeitreisengeschichten können verwirrend sein
Marvel-Rezis |
19. Juni 2009 17:20 Uhr |
Bateman |
Ich stehe auf Events und ich stehe zu einem gewissen Teil auf das ultimative Universum, besser gesagt auf die Ultimativen. Eigentlich eine gute Voraussetzung, um “Ultimate Universe” gut zu finden, doch weit gefehlt. Es ist verwirrend und schlecht gezeichnet. Habe ich schon erwähnt, dass ich Zeitreisengeschichten bzw. Geschichten um Parallelwelten hasse?
Inhalt: Mysteriöse X-Men tauchen im Baxter Building auf und greifen die Fantastischen Vier an. Sie entführen Reed und behaupten aus der Zukunft zu kommen, wo Reed ein Diktator ist. Die restlichen Fantastischen Vier suchen Hilfe bei den echten X-Men, um Reed zu befreien, doch ist Freund und Feind manchmal wirklich so leicht zu erkennen oder lauert noch eine dritte Partei, um endlich angreifen zu können?
Meinung: Ich mag Parallelwelten- und Zeitreisengeschichten nicht, weil sie generell schon ziemlich abgenutzt sind und oft auch sehr verwirrend sind. In diesem Fall ist der Band sogar beides. Die Geschichte ist nicht sonderlich originell um scheinbare Feinde aus der Zukunft, die sich nachher als Rebellen entpuppen. Generell wird die Geschichte anfangs noch ganz nett aufgebaut, also auf den ersten fünf Seiten und verkommt dann zu etwas, was in sich widersprüchlich ist und noch dazu total langweilig. Dabei behält man weder die Klasse der Ultimativen noch die Coolness der ultimativen X-Men, sondern ist echt einfach nur langweilig. Allein diese fürchterlich uninspirierte Zukunftsvision, die man schon in ähnlicher Form hundert Mal gesehen hat.
Ehrlich gesagt habe ich ab einem gewissen Teil gar nicht mehr alles vollständig aufnehmen können, dafür hat es mich zu wenig interessiert. Am Schlimmsten ist die Charakterdefinition der Zukunfts-Fanta Vier und ihr Ende, welches totgeschwiegen wird. Ich weiss auch echt nicht, was ich noch schreiben soll, denn mir ist nichts im Kopf geblieben, außer die Tatsache, dass ich es gehasst hatte, diesen Band zu lesen.
Die ersten fünf Seiten bieten noch ein cooles Artwork, halbwegs, danach sind die Zeichnungen nicht wirklich der Hammer, gerade für ein Event.
Ab der Hälfte des Paperbacks findet man noch eine Origin vom Black Panther und eine Kurzgeschichte zum Hulk. Die Origin ist ganz nett und bietet gutes Artwork, das Ding mit dem Hulk ist noch so okay, allerdings fragt man sich so ein bischen, was die beiden Ausgaben in dem Paperback zu suchen haben. Dann doch bitte eher weglassen und auch noch ein paar Euros sparen.
Fazit: Fürchterliche einfache, gleichzeitig verwirrende und langweilige Geschichte mit genauso schlimmem Artwork. Hoffentlich wird das eigentliche Event besser.






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