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ultimateorigins_6871Ich gebe es ja zu! Ich bin kein großer Fan von dem Verlag “Marvel”. Allerdings sind die “Ultimativen”, zumindest an ihrem Anfang, eine meiner Lieblingsserien gewesen. Nun kommt mit “Ultimativen Origins” eine Art Enthüllung über fast alle großen Helden des Marvel-Universums, außerdem knüpft es an das erste große Mega-Event an. Und was soll ich sagen? Es ist gar nicht mal schlecht!

Inhalt:

Bei “Origins” wird allerdings nur von einigen Helden die Vergangenheit aufgedeckt. Hauptsächlich dreht sich der Band um “Nick Fury”, “Captain America” und “Wolverine”, allerdings sind die Schicksale der meisten anderen großen Helden irgendwie mit ihnen in dieser Geschichte verknüpft und bekommen so direkt oder indirekt einen Cameoauftritt.

Meinung:

Dabei spielen die Einblicke ins Leben der Helden schon viele Jahrzehnte vor der Gegenwart, parallel wird dazu eine recht gemächliche Geschichte um die F4 in der heutigen Zeit erzählt, die bei S.H.I.E.L.D. eine Bedrohung entdecken. Diese zweite Geschichte ist so ganz nett, wirkt aber, als wäre sie nur entstanden, damit auch die F4 in dem Band vorkommen und außerdem wirkt der zweite Handlungsstrang lediglich als aufgezwungener Prolog zum kommenden Mega-Event. Auf dieses bin ich übrigens sehr gespannt, auch wenn der Handlungsstrang um den Anfang dessen doch recht schmächtig war.

Dieser Band glänzt, da er eine bestimmte Atmossphäre besitzt. Es kommt ein leichtes Serienfeeling ähnlich wie bei “Lost” auf, so packend werden die Schicksale inzeniert und für Fans des “Ultimativen Universums” ist dieser Band sicherlich ein Leckerbissen, da man viel Hintergrundwissen bekommt und wie schon erwähnt, werden einige Geheimnisse enthüllt. Dabei wird die Geschichte so interessant zubereitet, dass man immer wieder schmunzeln muss, wenn einzelne Charaktere immer wieder aufeinander treffen. Gerade die interessante Geschichte, die nicht auf größe Kämpfe aus ist, macht hier den Pluspunkt. Endlich eine “Origin”, die sinnvoll ist im Gegensatz zu den meisten von “DC”. Dabei kommt der ganze Band auch recht erwachsen rüber, obwohl manch andere Serien ja einen anderen Schwerpunkt besitzen.

Bendis liefert hier übrigens eher eine seiner besseren Arbeiten ab, die durch Story und Verknüpfungen punkten und nicht durch Fratzengeballer. Leider ist mir Bendis irgendwie zu präsent geworden. Ich hab das Gefühl, dass er 90% von Marvel selber schreibt.

Die Zeichnungen sind mehr als solide. Ich würde sogar sagen, richtig gut, es sind nur keine großen protzigen Artworks, wo man als Fan verwöhnt wird, aber sie passen perfekt zur Geschichte.

Fazit:

Für Fans von einer oder mehreren “ultimativen Serien” fast schon ein Muss, für alle anderen, die nichts mit dem Universum zu tun haben, wegen fehlendem Wissen uninteressant.

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