“X-Men SB: Young X-Men 1″ – Gute Geschichte um ein neues Team
Marvel-Rezis |
14. April 2009 21:46 Uhr |
Bateman |
Der Start einer neuen Serien um ein Team ist immer so eine Sache. Meist laufen sie nach Schema F ab. Ein paar Helden treffen zufällig aufeinander, stossen auf eine gemeinsame Bedrohung und nachdem diese mit vereinten Kräften beseitigt wurde, beschließt man mir nichts, dir nichts ein Team aus den bestehenden Helden zu gründen. Die Young X-Men besitzen hier eine recht originelle Geschichte, die von diesem Klischee abweicht und einige Überraschungen bereit hält!
Inhalt
Die X-Men erleben zur Zeit eine Krise. Einige moralische Grenzen wurden umgeworfen, Xavier ist zur Zeit nicht da und X-Men kämpfen gegen X-Men. Hier fängt “Young X-Men 1″ an, wo Cyclops ein neues Team von Mutanten zusammenen sucht. Rockslide, Dust und einige andere gehören diesem neuen Team an, sind nicht mehr als Kinder und bekommen trotzdem von ihrem Mentor als erste Aufgabe eine mehr als fragwürdige Aufgabe zugeteilt. Sie sollen andere X-Men töten!
Meinung
“Young X-Men 1″ ist mehr als solide. Es ist eine klassische Geschichte um die Gründung eines Teams, die allerdings ein paar positive Überraschungen bereit hält. So gibt es schon gleich in der ersten Storyline rapide Veränderungen im Team und die klassische Maulwurfs-Drehbuchidee.
Die ganzen neuen Mitglieder des Teams sind mehr als sympathisch und funktionieren als Team gut. Alle Charaktere haben Hintergrund und man kann mit ihnen mitfühlen.
Die Zeichnungen und vor allem die Kolierungen passen zum Stil der Serie. Man hat sich durchs Künstlerische einen netten Stil erschaffen, der sowohl für die älteren, aber auch gerade für die jüngere Zielgruppe gedacht ist.
Leider ist der Band trotz inhaltlicher Überraschungen und sympathischen Figuren etwas zu unspektakulär. Die ganze Geschichte besitzt keinen richtigen Bösewicht und wenn dieser dann doch einschreitet, dann ist er einfach nicht bedrohlich genug.
Fazit
Gute Geschichte, die man auch als Einsteiger lesen kann. Sie passt für die jüngeren, wie auch für die älteren Comicleser, man kann sie prinzipiell jedem empfehlen. Eine grundsolide Geschichte; sie zu verpassen ist aber auch nicht der Weltuntergang.






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