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Ich gebe ja zu; ich lese nicht wirklich viel von Marvel. Die “Ultimativen” fand ich klasse, den neuen Start der “Rächer” nach starkem ersten US-Heft dann doch wieder weniger. “Secret Invasion 1″ soll jetzt mich, einen bekennenden DC-, Vertigo- und Wildstormfan , zu Marvel hinziehen, außerdem finde ich Events eh geil. Dabei hat das erste Heft einen verhältnismäßigen starken Anfang. Also, wen traust du?

Die Skrull sehen die Erde als ihren rechtmäßigen Planeten und haben schon den ein oder anderen Krieg entbrannt, um zu bekommen, was sie wollen. Dieser Krieg ging in die nächste Runde, als Iron Man entdeckt, dass die vermeintliche Elektra in Wirklichkeit ein Skrull war. Die Aliens scheinen ihre Verwandlung perfektioniert zu haben und man kann ihre Tarnung nicht mehr aufdecken. Tony Stark hat den Verdacht, dass der Planet schon längst von den Doppelgängern infiltriert wurde. Wer ist der, der zu sein glaubt? Wen traust du?

Als “Nicht-Marvel” Leser hatte ich schon einige Schwierigkeiten die Leuten zu erkennen bzw. deren Bedeutung, da man halt nicht alle kennt. Trotzdem konnte man den Verlauf der Geschichte gut verfolgen. Dabei hat dieses Comic noch eine gute Mischung zwischen ruhigem Erzählen und Action. Auch wenn der Anfang erst richtig in die Gänge kommen muss, so wird das erste Heft mit seinem Ende immer schneller und spektakulärer. Als großer “Infinite Crisis”-Fan muss ich sogar gestehen, dass der Anfang von “Secret Invasion” gelungener ist. Man hat ein kleines “TV-Serie-Feeling”. Mit einem Cliffhanger endet es, viele Schicksale hängen in der Schwebe und viele Rätsel stehen im Raum. Man wird wirklich von der Geschichte gepackt. Die Geschichte, so einfach die Idee auch ist, ist als Event mehr als geeignet.

Ich kann nicht nachvollziehen, ob es wirklich in der früheren Zeit Andeutungen auf das Event gab, wenn es aber stimmen sollte, was Bendis sagt, dann wäre das mehr als cool umgesetzt.

Teilweise wirken manche Szenen im Comic unnötig wie z.B. Captain Marvels Zusammenkunft bei den Thunderbolts, aber das liegt vielleicht auch daran, dass ich nicht ganz verstehe, was da so spektakulär dran ist, weil ich die Zusammenhänge nicht verstehen kann. Leider sind auch die Zeichnungen nicht so knülle und schwanken.

Positiv muss man den sehr guten Preis der Ausgabe erwähnen und ich hoffe, dass der sich so hält. Das Cover von “SC 1″ ist ziemlich cool, bedenkt man, dass es in ähnlicher Form beim ersten Paperback der “Neuen Rächer” schon da war. Außerdem gibt es noch einen Rückblick der Skrull-Geschichte und ein Interview mit Stan “The Man” Lee, welches aber eher unbedeutend ist. DIe Leute von DC konnten damals “Infinite Crisis” und “52″ mehr puschen.

Sehr guter Start eines Events und das schreibe ich als “Nicht-Marvel”. In dem Sinne: “Wem kannst du trauen?”

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