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angelstaffel62cnachdemfallband2dieerstenacht21_763Der erste Band von der “sechsten” Staffel von Angel war recht solide, wenn auch nicht perfekt. Der Anfang des zweiten Bandes ist regelrecht grandios, verliert sich aber in einem späteren verwirrenden Plot und viel zu vielen Zeichnerwechsel. Willkommen in der Hölle von L.A.!

Angel hat die Lords von L.A. herausgefordert und bekommt die Unterstützung seiner Freunde. Doch manche von ihnen haben eigene Pläne und dann gibt es da noch Gunn, der eigentlich gar nicht mehr zu den Guten gehört. Noch dazu wird das Geheimnis um die Schlacht in der Gasse ein wenig gelüftet.

Der Anfang des Bandes dreht sich allein um die Verwandlung L.A.s in eine Höllenstadt und zeigt die Empfindungen der einzelnen Figuren dabei. Das funktioniert großartig und überzeugt gerade auch wegen dem Stilwechsel, doch für die spätere Hauptgeschichte entscheidet man sich dann für einen Zeichner, der die Figuren oft zu Gesichtsgrätschen verkommen lässt. Das ist leider nicht das einzige Problem. Auch die eigentliche Geschichte wirkt orientierungslos und dreht sich nur im Kreis. Das ist schade, da die Ansätze um Gunn und seine Gefühle, seine Motivation, all das ist eigentlich sehr interessant. Allerdings nervt er zum einen nur und reicht einfach nicht für die Stelle als Bösewicht des Bandes aus. Da muss einfach etwas mehr kommen. Generell ist “Angel” auch sehr verwirrend geworden, gerade um Shanshu und die Prophezeiung, die auch nicht mehr wirklich Sinn ergibt.

Ein verdammt guter Start in die Reihe, welcher aber am Ende der Ausgabe immer mehr verkommt. Verdammt viel Potential verschenkt.

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