“Geschöpfe der Nacht” – Kurzgeschichten von Neil Gaiman
Sonstige Rezis |
16. Juli 2009 22:18 Uhr |
Bateman |
Mit “Geschöpfe der Nacht” präsentiert uns Gaiman, der große Geschichtenerzähler, zwei kleinere Gruselgeschichten. Beide vom selben Künstler umgesetzt sind beide Geschichten mit Liebe zum Detail nacherzählt und damit ein kleiner Geheimtipp!
In “Der Preis” stattet eine fremde schwarze Katze einer Familie einen Besuch ab. Und jeden Morgen, wenn sie wieder zu ihnen kommt, ist sie reichlich lädiert. Wer richtet sie nachts so zu?
In “Die Tochter der Eulen” geht es um ein Mädchen, der das Leben durch eine ganzen Dorfgemeinschaft schwer gemacht wird.
Beide Geschichten sind wunderbar gelungen, wenn auch ohne den typischen Charme/Humor eines Gaiman. Sie sind klassisch aufgebaut, ähnlich wie bei einem Roman und sehr untypisch für ein Comic. Sei es der langsame Aufbau, die nicht vorhandenen gezwungenen Kämpfe, um den Leser bei der Stange zu halten oder auch das gänzliche Fehlen der Sprechblasen.
Während “Der Preis” insgesamt überzeugen kann, nämlich durch eine großartige, innovative Geschichte, so fällt die Eulengeschichte etwas ab, da sie vorhersehbar ist und man somit am Anfang schon erkennen kann, wie es ausgehen wird.
Das Artwork ist großartig und von einem Stil, den ich selten bisher sah.
Ein Geheimtipp, der auf ganzer Linie überzeugt!





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