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redsonja4bestien_680Der vierte Teil von der roten Kriegerin mit dem Titel “Bestien” ist mein erster “Red Sonja”-Band und man merkt schnell Unterschiede zwischen “Conan” und “Sonja”. “Conan” schafft es schlimmstenfalls nur Durchschnitt zu sein, bestenfalls ist es sogar ganz großes Kino in Bilderformat. “Sonja” schafft solche Höhen vielleicht nicht, muss es aber auch nicht. Auch ohne so gute Dialoge und tiefgehende Figuren bringt die Reihe durch die Action und einer unterhaltsamen Geschichte Spaß!

Red Sonja ist nach dem Bürgerkrieg mit ihrer Mannschaft auf einem fremden Kontinent gestrandet. Die eine Hälfte von sprechenden Löwen gefangen genommen, die andere Hälfte landete bei einem Volk aus humanoiden Fischen. Während in der Heimat ein alter Bösewicht wieder aufersteht, muss Sonja einen Weg zurück finden. Und der Weg dahin ist nicht ungefährlich.

Sonja ist vielleicht nicht ganz so tiefgehend wie Conan. Sicherlich ist auch Conan nicht gerade das anspruchvollste in der Comic-Landschaft, aber kann oftmals die barbarische Atmosphäre gut einfangen und kann eine Ausgabe auch ohne das Schnetzeln von Monstern füllen. “Sonja 4: Bestien” bietet hingegen eine geradlinige Geschichte, die man als gute Fantasyunterhaltung nehmen kann. Die Seiten werden mit dutzenden von Monstern der verschiedensten Art gefüllt und so bleibt das Heft sehr unterhaltsam. Die Charakterisierung ist nicht sonderlich knülle und große Überaschungen in der Geschichte kommen auch nicht vor, muss aber auch nicht.”Bestien” ist einfach, bringt aber Spaß und wird jeden, der Fantasy mag, gefallen.

Das Artwork ist okay. Es besitzt keinen besonders aufregenden Stil, bestenfalls als konventionell zu bezeichnen. Dafür sind die Splashpages besonders gelungen.

Nicht das große Kino, aber durchaus gut. Einfache, aber unterhaltsam gestrickte Geschichte. Jeder, der klassischen Fantasy mag, wird “Sonja” mögen.

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