“Solomon Kane 1: Schloss des Teufels” – Fantasy im Schwarzwald ist klasse
Sonstige Rezis |
12. Januar 2010 20:28 Uhr |
Bateman |
Nein, die Überschrift sollte eigentlich nicht so komisch klingen, wie es jetzt der Fall geworden ist, aber ja, “Solomon Kane” ist ziemlich gut. Der Monsterjäger ist im Schwarzwald zur Zeit des Mittelalters auf der Jagd nach Ungerechtigkeit und den Ausgeburten der Hölle, als er ein Schloß entdeckt, welches von den Bauern der Umgebung “das Schloß des Teufels” genannt wird. Ein spannendes Abenteuer beginnt! Und lasst euch nicht von dem schlechten Cover verschrecken!
Solomon Kane streift durch Europa und entdeckt auf seinen Reisen im Schwarzwald ein mysteriöses Schloss, welches nur “Das Schloss des Teufels” genannt wird. Er will es nach allem Bösen überprüfen und falls etwas lauert, dann ist er der letzte, der fliehen wird. Ein düsterer und wortkarger Charakter, der den Kampf gegen Werwölfe und Teufelsanbeter aufnimmt.
Auch wenn “Conan” zwar nie schlecht war, so konnten mich die Figuren von Ron Howard nie wirklich begeistern, doch “Solomon Kane” ist ein Geheimtipp. Die düstere Geschichte im Schwarzwald des alten bzw. jungen Deutschlands wird nie platt, sondern erzählt gekonnt eine Geschichte, die in sich schlüssig ist. Trotz der Befürchtung wird der Band zum Glück nie stumf; die Actioneinlagen werden nur gezielt eingesetzt und wirken umso mehr. Die Geschichte selber hat erstaunlich viel Story, doch was am meisten hervorsticht, ist der Hauptcharakter selber, verschlossen und düster und die dazu passende Atmossphäre.
Gerade die Zeichungen und die Kolorierung sind sehr markant und stechen positiv hervor.
“Solomon Kane” schafft mit seinem ersten Band eine gute Geschichte, die sich hoffentlich noch mehr steigert. “Das Schloss des Teufels” ist düster, ganz im Sinne von “Diablo” und bringt eine Atmossphäre wie bei den besten “Conan”-Bänden.



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