“Spike: Nach dem Fall” – Nett, hätte aber auch nicht Not getan
Sonstige Rezis |
27. Oktober 2009 13:44 Uhr |
Bateman |
Während die Buffy-Reihe ja stark schwankt, aber immerhin schon ein paar erstklassige Geschichten rausgebracht hat, so sank die Angel-Reihe ab dem zweiten Band in unterirdische Tiefen. Ob das Tie-In “Spike” es wieder da raus schafft? Soviel sei gesagt: “Spike” ist nett zu lesen, durchaus solide, aber hatt stattdessen auch nichts umwerfendes. Spike muss sich in der Hölle von L.A. erst einmal sammeln. Mit einem kleinen Trupp von Menschen und einer neuen Rolle als Anführer sieht er sich einer Bande von weiblichen Dämonin entgegen. Und merkt erst jetzt, wie schwer es ist, für dutzende von Menschen Verantwortung zu tragen.
Der “Spike”-Band ist durchaus nett. Die Geschichte erklärt einiges und erzählt nebenbei eine einfache und übersichtliche Geschichte. Vieles im neuen “Angel”-Universum gefällt mir persönlich immer noch nicht und ich bin auch immer noch der Meinung, dass die meisten Verantwortlichen der Comic-Reihe sich auf ihren tollen Einfall mit der Hölle in L.A. ausruhen.
Die Geschichte als solches kann man schnell durchlesen und ist okay. Weder ist sie grottenschlecht, noch bereitet sie irgendwelche Überraschungen vor. Man kann am Anfang schon erahnen, wohin die Geschichte geht und wie sie endet. Dafür bleibt die Logik ab und an auf der Strecke.
Zeichnerisch ist jemand verantwortlich, der auch schon die ersten Hefte von “Angel” gemacht hat. Generell ist sein Stil hier schwächer, vor allen Dingen der Wiedererkennungswert der Charaktere fällt deutlich ab.
Es hat einen Anfang und ein Ende und ist nett. Begeistern kann es nicht.







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