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Einmal mehr las man, dass die erfolgreiche Comicserie “Y-The last man” wie die Fernsehserie “Lost” wäre. Zwar geht das nicht ganz auf, aber die selbe Mischung aus Drama und Action/Fantasy, dazu noch Rückblenden bringen einem zwangsläufig zu ein paar Parallelen. “Y” zumindest befindet sich so langsam im Endspurt und bringt wieder ein wenig Licht in die Finsternis, denn viele Fragen werden beantwortet.

Eine weitere Konfrontation zwischen dem Trupp und Manns Mutter kommt zu mindestens einem Toten! Denn auch der weibliche Assasine mischt sich ein und am Ende wird das Rätsel um die Seuche etwas mehr gelüftet. Außerdem sehen wir die Astronautin und die andere Beth wieder einmal auf ihrer großen Odysee. Außerdem erleben wir einen kleinen Ausschnitt aus dem Leben zweier Frauen, die sich künstlerisch betätigen wollen.

Viel passiert diesmal nicht, da das erste Heft ein kleiner Lückenfüller ist, der den Charakteren wieder mehr Tiefe gibt und generell den derzeitigen Stand der Reihe erklärt. Danach geht es aber Schlag auf Schlag. Es kommt zu einer gewaltigen Konfrontation, wo zum einen Erklärungen kommen und zum anderen auch sehr viel Blut.

Die Geschichte kommt somit richtig in Fahrt.Die letzte Ausgabe ist lediglich abseits der Haupthandlung und ist dementsprechend relativ langweilig, da sie sich um zwei Frauen dreht, die einen Film drehen wollen. Man fragt sich hier, was für einen ganzen Zweck es hat, da es auch nicht wirklich tiefgründig, witzig oder sonst wie einen Sinn hat.

Die Zeichnungen sind immer noch von Pia Guerra und es erfreut mich ein weiteres Mal, dass Autor und Zeichner so lange zusammen bleiben, um ihr Projekt möglichst qualitativ zu machen. Sie waren zwar am Anfang der Serie etwas gewöhnungsbedürftig, da sie sehr einfach sind, aber ich könnte mir den Stil für diese Serie einfach nicht mehr wegdenken.

Die Geschichte ist zwar mittlerweile etwas verwirrend geworden, aber immer noch ein kleiner Meilenstein. Dabei ist dieser Band wegen der Einzelgeschichte und dem trägen Anfang zwar nicht der beste Teil davon, aber immer noch verdammt gut. Ich persönlich mag Vaughans “Ex Machina” einen Tick besser, trotzdem unbedingt lesen! Kaufpflicht!

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