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Die zweite Staffel von “JL Animated” habe ich nun auch durch und muss sagen, dass meine Gefühle zu ihr gemischt sind. Ja, die “etwas” komplexeren Geschichten im Vergleich zu anderen Zeichentrickserien werden beibehalten, aber leider sind sehr viele Folge einfach extrem langweilig und kommen nicht wirklich zum Höhepunkt. Während die erste Staffel durchweg gleichbleibend gute Folgen hatte, wechselt man hier zwischen wirklich schlechten bzw. unnötigen und sehr genialen, die den Anspruch der Serie noch ein weiteres Mal steigern.

Sei es von Gewalt wegen, wo einzelne Personen, auch Zivilisten, sterben, Charaktertiefe aufkommt, gerade bei den Mitgliedern der Liga, denn etwas bahnt sich zwischen GL und Hawkgirl an oder auch die Schwarz/Weiß-Sicht vieler Helden und Schurken ist überwiegend verbann, all das macht die Serie wieder sehenswert.

Die blöden Folgen, die leider in der Überzahl sind, habe ich nach wenigen Tagen allesamt verdrängt. Von den guten fallen mir insbesondere Supermans Tod ein, wo eine starke Anlehnung auf den Comics vorhanden ist, eine Parallelwelt-Folge mit Doomsday als “Gaststar” und eine recht schräge Weihnachtsfolge, wo u.a. J’Onn J’Onzz die Katze der Kents trifft.

Wer also als DC-Fan Lust auf Zeichentrickfolgen der JLAer hat, dem sei weiterhin diese Serie empfohlen. Zwar muss man einige wirklich schlechte Folgen in Kauf nehmen, dafür bekommt man auch ein paar echt unterhaltsame Stunden geschenkt, wo die Macher der Serie beweisen, dass “JL Animated” mehr als nur für Kinder gedacht ist.

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